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Mediation
... bestimmt haben Sie schon einmal in Funk & Fernsehen diesen Begriff
gehört.
Mediation ist ein schnelles, kostengünstiges Verfahren, mit dem Sie teure,
langwierige, oft Jahre andauernde Prozesse vermeiden können. So entstehen
durch
die Mediation, je nachdem, ob ein Gerichtsverfahren in erster oder zweiter
Instanz beendet wird, nur die Hälfte bis ein Viertel der Kosten einer
gerichtlichen Lösung,
Mediation
... bedeutet Vermittlung. Es handelt sich hierbei um ein Verfahren zur
Konfliktlösung. Es wurde in den sechziger Jahren in den USA entwickelt und
wird
dort mit Erfolg angewandt. Bisherige Erfahrungen zeigen : Wenn es gelingt, alle
beteiligten Personen an einen Tisch zu bringen, liegen die Erfolgschancen der
Mediation bei ca. 80 %. Inzwischen etabliert sich Mediation auch hierzulande,
weil es u.a. schneller, einfacher und wesentlich kostengünstiger als ein
Gerichtsverfahren ist.
Mediation
... will den Konfliktparteien helfen, ihr Problem selbst zu lösen, ohne
Schiedsspruch oder Urteil. Stattdessen finden die Konfliktparteien eine
einvernehmliche Lösung ihrer Probleme, bei der anders als vor Gericht alle
Seiten gewinnen . Hierzu werden mit Hilfe des Mediators
Missverständnisse
geklärt, neue Sichtweisen auf ein Problem entwickelt und Lösungen
gesucht.
Mediation
... hat neben dem Vorteil eines schnelles, kostengünstigen ,
unbürokratischen
Verfahrens den zentralen Vorteil gegenüber einem Gerichtsverfahren, dass
Informationen vertraulich behandelt werden. So ist es beispielsweise für
Unternehmen von großem Interesse, dass Betriebsinterna, anders als
möglicherweise im Gerichtsverfahren, in der Mediation nicht an die
Öffentlichkeit gelangen können. Der Mediator und die Konfliktparteien
sind
nämlich untereinander zur Vertraulichkeit und Verschwiegenheit
verpflichtet.
Neugierig geworden ???
Für Weiterführende Information klicken Sie einfach eine der
nachfolgenden
Fragen an.
Was ist eigentlich überhaupt Mediation ?
Was kennzeichnet die Mediation ? / Was unterscheidet sie von sonstigen Konfliktlösungsverfahren ?
Was sind die Anwendungsbereiche der Mediation ?
Wie läuft eine Mediation ab ?
Wie lange dauert eine Mediation ?
Was kostet eine Mediation ? Wer bezahlt die Mediation ?
Wikipedia-Eintrag zur Mediation
Was ist eigentlich überhaupt " Mediation " ?
Mediation ist ein außergerichtliches kostengünstiges Verfahren zur
Lösung von
Konflikten. Das Wesen der Mediation liegt darin, dass die Konfliktparteien (
Medianten ) selbst eine zukunftsorientierte Lösung entwickeln, bei der alle
Seiten gewinnen ( sog. Win Win Situation ). In dieser Aufgabe
werden die
Medianten von einem neutralen Dritten, dem Mediator, unterstützt. Dessen
Aufgabe besteht darin, mittels eines strukturierten Vorgehens den gegenseitigen
Verständigungsprozess der Medianten zu fördern und sie mittels
spezieller
Kommunikationstechniken zur Lösung ihres Problems hinzuführen.
Im Gegensatz zu langwierigen, teuren Gerichtsverfahren kann die Mediation
schnell, einfach und günstiger zu einer für alle Seiten
befriedigenden Lösung
führen.
» zur Übersicht
Was kennzeichnet die Mediation ? / Was unterscheidet sie von sonstigen Konfliktlösungsverfahren ?
-
Eigenverantwortung und Autonomie :
Die Mediation geht davon aus, dass die Konfliktparteien selbst die
größte
Kompetenz zur Lösung ihres Streits besitzen. Niemand kennt die Probleme so
gut
wie die Medianten. Daher erarbeiten die Konfliktparteien ihre
maßgeschneiderte
Lösung des Problems selbst. Der Dritte (Mediator) hat in der Sache selbst
keine
eigene Entscheidungskompetenz. Seine Aufgabe besteht darin, den
Kommunikationsprozess zu fördern und die Parteien auf sachlichem Wege aus
dem
Konflikt heraus zu führen.
-
Freiwilligkeit
Die Mediation ist ein freiwilliges Verfahren. Sie beruht auf dem Wunsch aller
Konfliktparteien, den Streit einvernehmlich beizulegen. Ist dies nicht oder
nicht mehr der Fall, so muss die Mediation abgebrochen werden.
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Ergebnisoffenheit
Die Mediation setzt voraus, dass sich die Konfliktparteien von Ihrer durchaus
verständlichen Vorstellung eines bestimmten Ergebnisses der Mediation
lösen und
sich auf die anderen Medianten einlassen und versuchen, gemeinsam ein faires
Ergebnis zu finden. Oft gelangen die Medianten, sobald sie nicht mehr auf einem
speziellen Ergebnis beharren, zu interessengerechten Lösungen, die
für alle
Seiten von Vorteil sind.
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Neutralität / Allparteilichkeit
Der Mediator ist stets neutral. Er steht sozusagen zwischen den
Stühlen . Er
schlägt sich niemals auf die Seite einer Konfliktpartei, sondern nimmt die
Sichtweisen aller Medianten gleichwertig und gleichmäßig wahr.
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Informiertheit
Im Zentrum der Mediation steht die Eigenverantwortung der Konfliktparteien.
Daher achtet der Mediator darauf, dass sich die Medianten immer auf dem
gleichen Informationsstand befinden und sie ihr gesamtes Wissen miteinander
teilen. Nur wenn jede Konfliktpartei die Details des Streits kennt, ist eine
faire, allseits befriedigende Lösung möglich.
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Vertraulichkeit
Der Mediator ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. Für den Rechtsanwalt
gilt
dies bereits aufgrund seiner beruflichen Pflicht zur Verschwiegenheit. Zudem
wird die Verschwiegenheitspflicht zu Beginn der Mediation auch vertraglich
vereinbart. Der Mediator darf also nichts, was ihm im Laufe der Mediation
mitgeteilt wird, offenbaren.
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Was sind die Anwendungsbereiche der Mediation ?
Mediation ist grundsätzlich zur Bearbeitung nahezu jeder Konfliktsituation
geeignet. Dennoch sollen hier einige der klassischen Fallgruppen dargestellt
werden :
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Familienmediation
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Umgangs und Sorgerechtsregelungen
-
Regelung von Unterhaltsfragen
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Aufteilung des Vermögens bei Scheidung / Aufteilung des Hausrats
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Umgang mit Trennungskonfikten
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Erbmediation
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Lösung bzw. Vermeidung von Erbstreitigkeiten
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vorweggenommene Erbfolge
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Arbeits und Wirtschaftsmediation
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Konflikte am Arbeitsplatz , Mobbing
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Konflikte zwischen Mitarbeitern
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Konflikte zwischen Mitarbeiten und Managementebene
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Gesellschafterkonflikte
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Konflikte zwischen Geschäftspartnern
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Firmenübergänge, Firmennachfolge, Fusionen
-
Wettbewerbsstreitigkeiten
-
Mediation im öffentlichen Bereich
-
Planung von Bauvorhaben
-
Umweltmediation
-
Nachbarstreitigkeiten
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Wie läuft eine Mediation ab ?
Das Mediationsverfahren unterliegt keinen gesetzlichen Regeln oder
Formzwängen.
Das Verfahren kann jedoch grob in fünf Phasen eingeteilt werden :
-
1. Phase : Die Mediationsvereinbarung
In dieser Phase erläutert der Mediator den Konfliktparteien die
Grundzüge der
Mediation und vereinbart mit Ihnen, wie das Verfahren ablaufen soll. Auch
prüft
der Mediator, ob sich das Mediationsverfahren überhaupt für die
Konfliktparteien eignet. In dieser ersten Phase wird auch die Frage der
Honorierung des Mediators geklärt.
-
2. Themensammlung
In der zweiten Phase wird geklärt, über welche Themen die
Konfliktparteien
sprechen möchten, inwieweit Klärungsbedarf besteht und welche Themen
nicht
behandelt werden sollen. Einzig Themen, über die alle Konfliktparteien
sprechen
möchten, können Gegenstand eines Mediationsverfahrens sein.
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3. Herausarbeitung der Interessen
Das Wesen dieser Phase wohl die wichtigste der Mediation liegt
darin, dass
die Konfliktparteien mit Hilfe des Mediators zu der Erkenntnis gelangen, dass
es für den zugrundeliegenden Konflikt keine eine objektive Wahrheit gibt,
sondern dass jede der Konfliktparteien den Konflikt aus seiner subjektiven
Wahrnehmung heraus betrachtet, die es zu erkennen und zu verstehen gilt. Denn
das Verstehen der Motivation des anderen ermöglicht wechselseitiges
Verständnis
und Akzeptanz. Dies versetzt die Konfliktparteien in die Lage,
zukunftsorientierte, für alle Seiten gewinnbringende Konfliktlösungen
zu
entwickeln.
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4. Einigung
Sind die Interessen herausgearbeitet, so ist die Kreativität der
Konfliktparteien gefordert. Mittels besonderer Kreativitätstechniken hilft
der
Mediator den Konfliktparteien dabei, eine realisierbare, maßgeschneiderte,
allseits zufriedenstellende Einigung herbeizuführen. Kommt es hier zu
weiteren
Konflikten, so geht man einfach eine Stufe zurück zu der Herausarbeitung
der
Interessen (3.)
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5. Abschlussvereinbarung
Am Schluss der Mediation steht eine abschließende Vereinbarung, in der das
gefundene Ergebnis festgehalten wird. Sofern die Konfliktparteien dies
wünschen, kann die Vereinbarung auch notariell beurkundet werden. Die
Abschlussvereinbarung bietet dann eine Durchsetzbarkeit, die einem
gerichtlichen Urteil nicht nachsteht. Damit ist die Mediation dann beendet.
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Wie lange dauert eine Mediation ?
Die einzelne Sitzung dauert in der Regel eine oder anderthalb Stunden.
Wieviele Sitzungen notwendig sind, richtet sich nach dem Umfang und
der Schwere des Konflikts. Selten wird die Anzahl jedoch 3 6 Termine
überschreiten.
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Was kostet eine Mediation ? Wer bezahlt die Mediation ?
Es wird nach Stundensätzen abgerechnet, die je nach Komplexität der
Angelegenheit ab 130,00 betragen. Näheres können Sie durch
Anfrage
erfahren.
Grundsätzlich tragen die Konfliktparteien das Honorar nach gleichen
Teilen, da
dies der Fairness der Mediation am ehesten entspricht. Je nach finanzieller
Situation ist aber auch eine andere Quotelung oder die Kostentragung durch nur
eine Konfliktpartei möglich. Auch dies klären die Medianten
eigenverantwortlich
zu Beginn der Mediation.
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Wir hoffen, Ihr Interesse an der Mediation als kostengünstige Alternative
zum
Gerichtsverfahren geweckt zu haben.
Für weitergehende Fragen und Informationen
steht Ihnen Rechtsanwalt & Mediator
Guido Mayer
jederzeit zur Verfügung.
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